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Stromboli, aus dem griechischen „STRONGYDE“ (Rundung), wird so genannt aufgrund seiner exakten runden Form. Diese Besonderheit ist ist für die Seefahrer nicht von Vorteil, denn wenn der Wind stark ist, gibt es keinen schützenden Hafen. Die Alten Griechen haben Äolo hier seinen Sitz gegeben, dem Gott des Windes. Sie dachten, dass er im Inneren des Kraters wohnt, und raucht, wenn Rauch aus dem Stromboli aufsteigt. Durch diese Rauchfahnen, erkannten die Seefahrer schon in der Antike aus welcher Richtung der Wind kommt. In Wahrheit entstehen die Rauchfahnen durch die kontinuierliche vulkanische Aktivität.

Eine andere griechische Legende erzählt das Äolo, von den Frauen angezogen, eine geheime Beziehung mit der Frau des Königs von Lipari hatte. Wenn sich die zwei Geliebten trafen, verbarg Eolo die gesamten Inseln in eine Rauchwolke, um im Verborgenen zu bleiben – so erklärten die Alten Griechen sich das Phänomen des Wüstenwindes Schirokko.

Heute ist Stromboli nicht nur wegen der vulkanischen Aktivität bekannt, sondern auch wegen der vielen Jetset-Touristen, die auf dieser Insel private Feste organisieren die Hollywood in nichts nachstehen.