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Diese Seite soll eine Entdeckungsreise durch das Äolische Archipel sein. Sie werden hier allerdings nicht die üblichen Informationen finden, die in jedem Reiseführer stehen – wir möchten Ihnen vielmehr die Geschichten näher bringen, die die Einwohner erzählen, die Besonderheiten, Kuriositäten und Legenden, die diese Inseln unsterblich machen.

Die Äolischen Inseln, auch Liparische Inseln genannt, gehören zur Provinz von Messina und damit zu Sizilien.

Das Archipel besteht aus 7 Inseln, alle vulkanischen Urpsrungs.

In diesem Teil des Mittelmeeres, mehr als in allen anderen Teilen, vereinen sich die Fakten der Geschichte mit den alten Mythen und lassen so außergewöhnliche Legenden entstehen, wir zum Beispiel die des Windgottes Äolo, der den Inseln ihren Namen gab.

In der grieschichen Mythologie, hatte der Gott des Windes seinen Sitz genau hier, auf der Insel Lipari. Er lebte hier mit seinen 12 Kindern: 6 Söhne und 6 Töchter, die untereinander verheiratet waren.

Die Inseln haben diesen Namen zu Recht: Sie gehören zu den stürmischsten Regionen der gesamten italienischen Halbinsel und sind in den Wintermonaten häufig im wahrsten Sinne des Wortes isoliert, da die Fähren und Boote aufgrund der Stürme nicht anlegen können.

Die Seefahrer des Antiken Griechenlands, die vom Sitz des Windgottes Eolo auf den Inseln wussten, vertrauten auf die Rauchfahne die konstant aus dem Stromboli aufstieg, um die Windrichtung zu bestimmen.  

Der Rauch der die Feuerstraße bedeckte und der die Sicht der Seefahrer trübte, war der Wüstenwind “Schirokko”.

Heute wissen wir, dass der Rauch der aus dem Stromboli aufsteigt, das Ergebnis der Explosionen ist, die alle 15 bis 20 Minuten im Krater des Vulkans stattfinden.

Daher kommt der Name Äolische Inseln. Aber wieso Liparische Inseln?

Lipari ist nicht nur die größte Insel des Archipels, sondern auch Verwaltungssitz. Hier lebte Liparo, Sohn des Königs Ausone – dieser wiederum war ein Sohn von Odysseus. Liparo war es, der die Landwirtschaft auf die Insel brachte.

Und so hat auch die Namensgebung jeder Insel eine eigene Geschichte.

  • LIPARI

Die größte der Inseln hat eine Fläche von 37,5lm², 12.000 Einwohner, 3 Oberschulen, 2 Häfen, eine Kathedrale, 1 Museum, eine Bimsstein-Grube und einen der faszinierendsten Aussichtspunkte Süditaliens.

Dieser Aussichtspunkt heißt „Quattrocchi“ (Vier Augen) – er wird so genannt, da 2 Augen nicht ausreichen um all die Schönheit zu erfassen! Am Horizont, umgeben vom türkisblauen Wasser, können Sie den Gipfel des sizilianischen Vulkans Ätna sehen, den „Großen Krater“ der Insel Vulcano und die atemberaubenden Steinformationen der Insel Lipari.

Die lokalen Legenden, die durch Erzählungen weitergegeben werden, sind zahlreich. Homer hat die Insel Lipari in seiner Odysee „Eea“ genannt, die Insel der Zauberin Kirke. Als Odysseus hier ankam, angelockt von der Zauberin, blieb er viele Jahre bei ihr und schenkte ihr auch Kinder. Als er wieder abfuhr, wurde Kirke so böse, dass sie sich der schwarzen Magie hingab. Angetrieben vom Hass in ihrem Herzen, verzauberte Sie die Steinformationen von Lipari und jeder der hier vorbeifuhr, endete in Seenot.